Visuelles Körpertheater mit Stelzen Von Alex Mello
Schwarzmarkt
Inspiriert von der Poesie Vinícius de Moraes’ und Hermann Hesses
Ein Künstler, eine Arena, ein Konflikt und unzählige Emotionen... Vor dem Hintergrund des multikulturellen Erbes Brasiliens erzählt „Schwarzmarkt“ die Geschichte eines Nomaden, der seine Heimat ohne Ziel verlässt, um der „Sonne seiner Identität“ zu folgen. Die Performance symbolisiert das Leben in der Fremde durch einen Markt, der von sozialen und kulturellen Unterschieden geprägt ist und auf dem Klischees, Erwartungen und Erfahrungen gehandelt werden. Im Zentrum der Arena steht ein Einwanderer, der nichts mitbringt als seine Kleider und Koffer, Erinnerungen an seine Heimat und Spuren der Orte, an denen er schon gewesen ist.
Auf seiner virtuellen Reise sieht das Publikum nicht nur zu, sondern wird auch Teil der Inszenierung. Mit der Ankunft des Fremden erfahren die Zuschauer über ein Dilemma, das auch ihr eigenes sein könnte: Wie kann man sich selbst, den anderen und seiner eigenen Heimat gegenüber fremd werden? Wo ist die Brücke zwischen Sprache und Seele? Jeder Einzelne muss darüber nachdenken, an welchem Ort er sich gerade befindet. Sind wir nicht alle „Fremde“ auf diesem Markt der menschlichen Beziehungen?
21. Januar 2010, 20 Uhr.
Sie können unter 0221 955 95 10 oder per e-mail
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